Die neue Volkskrankheit 

Zäh­ne­knir­schen?

Immer mehr Men­schen knir­schen nachts und zum Teil tags­über mit den Zäh­nen.  Mitt­ler­wei­le reagiert jeder Zwei­te bei Stress mit Zäh­ne­knir­schen. Die Ursa­chen sind sehr viel­fäl­tig und auch noch nicht hun­dert­pro­zen­tig erforscht.

Am meis­ten wird nachts geknirscht, man­che tun es aber auch unbe­wusst tags­über. Von Medi­zi­nern wird das Zäh­ne­knir­schen als Para­funk­ti­on bezeich­net. Das heißt, dass die aus­ge­lös­te Knir­sch­ak­ti­vi­tät des Kau­ap­pa­rats kei­nen wirk­li­chen Zweck erfüllt.

Es sind mit­un­ter bis zu 480 Kilo­gramm pro Qua­drat­zen­ti­me­ter (kg/cm²), die auf die Zäh­ne wir­ken – viel mehr als beim nor­ma­len Kau­en. Somit kön­nen die Fol­gen für Sie schwer­wie­gend sein:

  • geris­se­ner oder abge­split­ter­ter Zahn­schmelz, Schä­di­gung der Zahnsubstanz
  • stark abge­rie­be­ne, gelo­cker­te und schmerz­emp­find­li­che Zähne
  • mas­si­ve Ver­span­nun­gen des Kie­fer­ge­lenks, der Nacken- und Rückenmuskulatur
  • Kopf­schmer­zen, Tin­ni­tus, Anspan­nung, Nervosität
  • als Lang­zeit­fol­ge: chro­ni­sche Schmerzen

Die kör­per­li­chen Sym­pto­me min­dern extrem Ihre Lebensqualität.

Ursa­chen

Exper­ten gehen davon aus, dass an der Ent­ste­hung von Zäh­ne­knir­schen meh­re­re Fak­to­ren betei­ligt sind. Die Ursa­chen kön­nen viel­fäl­tig sein. Zunächst soll­te aus­ge­schlos­sen wer­den, ob eine Kie­fer­fehl­stel­lung die Sym­pto­me ver­ur­sacht. Dazu ist es wich­tig, eine zahn­ärzt­li­che Funk­ti­ons­ana­ly­se durch­füh­ren zu las­sen, die dann in einer Funk­ti­ons­the­ra­pie mün­den kann. Beson­ders häu­fig sind es Stress­fak­to­ren wie die Bewäl­ti­gung von All­tags­pro­ble­men und ein emo­tio­na­les Ungleich­ge­wicht des Pati­en­ten, d.h. die Ursa­chen lie­gen meist in der Psyche.

Wenn Sie bereits Zahn- oder Kie­fer­schmer­zen haben, soll­ten Sie sich fra­gen: Wor­an haben Sie zu bei­ßen? Wel­ches Hin­der­nis ver­su­chen Sie, auf die­se Art sym­bo­lisch durch­zu­bei­ßen? So kön­nen lang anhal­ten­de beruf­li­che und/oder pri­va­te Belas­tungs­si­tua­tio­nen, unver­ar­bei­te­te Kon­flik­te oder auch sons­ti­ge Stress­pha­sen bei­spiels­wei­se durch den Tod naher Ange­hö­ri­ger oder Unfäl­le dazu füh­ren, dass der Kör­per nachts im Unter­be­wuss­ten ver­sucht, die Pro­ble­me und den Stress zu verarbeiten.

Wich­ti­ge Fak­to­ren bei Ana­mne­se und Dia­gno­se­stel­lung sind All­ge­mein­erkran­kun­gen, z.B. Poly­ar­thri­tis (an meh­re­ren Gelen­ken auf­tre­ten­de Ent­zün­dun­gen), Gelenk­rheu­ma­tis­mus, Hor­mon­stö­run­gen, das Alter des Pati­en­ten sowie die Dau­er des Krank­heits­bil­des. Die The­ra­pie­pla­nung und ihre Durch­füh­rung soll­ten immer indi­vi­du­ell auf den betrof­fe­nen Pati­en­ten und sei­ne spe­zi­el­le Sym­pto­ma­tik abge­stimmt werden.

Auch Stö­run­gen beim Zusam­men­biss der Kie­fer kön­nen das Sym­ptom aus­lö­sen. Sol­che Stö­run­gen kön­nen zum Bei­spiel durch Zahn­fehl­stel­lun­gen oder nicht pas­sen­de Kro­nen oder Fül­lun­gen bedingt sein. Auch her­aus­wach­sen­de Zäh­ne als Fol­ge feh­len­der Zäh­ne im Gegen­kie­fer kön­nen den Zusam­men­biss der Kie­fer beein­träch­ti­gen und Zäh­ne­knir­schen nach sich ziehen.

Behand­lungs­mög­lich­kei­ten

Jeder Pati­ent erfor­dert eine indi­vi­du­el­le Betrach­tungs- und Vor­ge­hens­wei­se. Der Zahn­arzt kann z.B. bei einer Okklu­si­ons­stö­rung (unzu­rei­chen­de, feh­len­de oder behin­dern­de Kon­takt­be­zie­hung der Zäh­ne durch Falsch­stand ein­zel­ner Zäh­ne) den Biss ein­schlei­fen, um die Kie­fer­ge­lenk­struk­tu­ren zu entlasten.

Eben­so hilft Ihnen Ihr Zahn­arzt mit einer indi­vi­du­ell ange­pass­ten Auf­biss­schie­ne, wei­te­re Schä­den an den Zäh­nen zu ver­hin­dern. Damit wer­den auch Kau­mus­ku­la­tur und die Kie­fer­ge­len­ke bis zu einem gewis­sen Grad entlastet.

Ein Phy­sio­the­ra­peut oder Osteo­path ist geschult mit spe­zi­el­len Grif­fen und Tech­ni­ken, um Ihre Kiefer‑, Nacken- und Rücken­mus­ku­la­tur zu ent­span­nen und auch die Gelen­ke wie­der ins Lot zu brin­gen. Er gibt Ihnen auch Übun­gen an die Hand, die Sie in Eigen­re­gie regel­mä­ßig aus­üben können.

Im Rah­men von Psy­cho­the­ra­pie und mit­hil­fe unse­res spe­zi­el­len The­ra­pie-Pro­gramms “Los­las­sen!” geht es um das Erken­nen tie­fer lie­gen­der Kon­flik­te und das Auf­lö­sen der kör­per­li­chen und see­li­schen Anspan­nun­gen und Blo­cka­den. Oft­mals han­deln wir nach unbe­wuss­ten Hand­lungs­mus­tern, die das Pro­blem aber nicht lösen. Elke Gro­e­ger und Micha­el Joos schau­en als neu­tra­le Beob­ach­ter auf Ihre Situa­ti­on und ent­wi­ckeln gemein­sam mit Ihnen indi­vi­du­el­le Lösungs­an­sät­ze. Sie fin­den zu mehr Ent­span­nung, Ihre Sym­pto­me kön­nen gemin­dert wer­den oder sogar ganz verschwinden.

Sie spü­ren wie­der mehr Lebensqualität.

Oft­mals genü­gen schon ein paar weni­ge Gesprä­che und neue Stra­te­gien, um zu erken­nen, was die tie­fe­re Ursa­che Ihrer Belas­tung ist und was für Sie die geeig­ne­ten Hand­lungs­schrit­te sind.

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So fin­den Sie zu unse­ren Praxen:

Gebiet Stutt­gart:

Elke Gro­e­ger
Am Wein­berg 6
70329 Stuttgart

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Tel. 0711 46967007
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Gebiet Waib­lin­gen:

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Im Rais­ger 3
71336 Waiblingen

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Elke Gro­e­ger in Koope­ra­ti­on mit Micha­el Joos